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Salsa mit Horacio ein neues Lebensgefühl in der neuen Tanzschule in Basel Freiburg
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Der Begriff Salsa
entstand, ohne daß man genau sagen kann, wer ihn zuerst verwendete und
wo er zuerst benutzt wurde.
Der Rhythmus der Salsa ist viel älter als die meisten denken. Bevor die
Bezeichnung Salsa auftauchte, war die Musik schon
als "Son" oder "Musica tropical“ in ganz Lateinamerika
bekannt, wobei der Schwerpunkt in der Karibik lag (Kuba, Puerto Rico,
Venezuela, Kolumbien). Die Salsa bzw. der Son hat ihre Wurzeln in den traditionellen
Tänzen der afrokaribischen Bevölkerung.
Als die Afrikaner bereits in der Karibik waren, entstanden mit der Zeit Tänze
wie Rumba cubana, Bomba, Cumbia u.a.
Bevor der Begriff
Salsa verwendet wurde, gab es bereits Son bzw. Musica tropical (diese Begriffe
meinen das gleiche).
Dieser Rhythmus und Tanz, der bereits Ende 19./Anfang 20. Jahrhundert gespielt
wurde, ist die eigentliche, traditionelle Salsa.
Sie wurde damals an „Fiestas populares y particulares“ (Volksfeste,
private Feste) gespielt. Die Menschen konnten beim
Tanzen den Sorgen und die Probleme des alltäglichen Lebens vergessen und
ihrer Lebensfreude und ihrem Spaß Ausdruck
verleihen. Strenge Regeln oder vorgegebene Schritte gab es dabei nicht - das
Wichtigste war, die Musik mit dem Körper zu
spüren und auch die Bewegung auszudrücken. Die Interpretation, der
Ausdruck des Körpers war dabei individuell unterschiedlich,
das Gefühl war wichtiger als die Struktur der Bewegung. Die guten TänzerInnen
zeichneten sich dabei durch Kreativität und
Spontaneität im Zusammenspiel mit der Musik aus. Die Leute lernten den
Tanz nicht im Unterricht, sondern durch beobachten
der Tänzer und nachmachen bzw. ausprobieren. Genauso wie die Tänzer
waren auch die Musiker kreativ und entwickelten neue
Rhythmen, die später in den 70er Jahren in die moderne Salsa einflossen.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden auch andere Rhythmen
wie Danzon, Danzonette, Chachacha, Mambo,
Bolero, Bugalú, Pachanga u.a., die später ebenfalls in die moderne
Salsa einflossen.
In den 40er und
50er Jahren des 20. Jahrhunderts war Havanna auf Kuba das Zentrum der "Musica
tropical". Kuba war
damals das Ferienparadies der US-Amerikaner, von hier aus wurde die Entwicklung
der Salsa in Lateinamerika und den USA
beeinflußt. Durch die kubanische Revolution und die anschließende
Blockade Kubas durch die USA wurde diese Entwicklung
jäh unterbrochen. Die USA versuchte, den Einfluß der kubanischen
Musik zurück zu drängen: die Steuern in den Latino-Clubs
und –Bars wurden erhöht. Die meisten dieser Clubs, von denen einige
sehr berühmt und viel besucht waren (z.B. "Palladium"
in New York), mussten daraufhin schliessen. Statt dessen eroberte in den 60er
Jahren eine andere Musik die Welt: der Rock‘n Roll.
Die Führungsrolle Havannas vor der Revolution konnte von keiner anderen
Stadt und keinem Land in der Karibik übernommen
werden. Daher nahm die internationale Verbreitung der "Musica tropical"
ab, aber sie wurde in Lateinamerika immer noch gehört
und getanzt. Auch in den armen Latinovierteln New Yorks waren die Musik und
der Tanz nicht vergessen und lebten im täglichen
Leben der Bewohner weiter. In den 70er Jahren liegt in den Vierteln der Puertorikaner,
Kubaner, Kolumbianer, Dominikaner und
Venezuelaner die Wiege der modernen Salsa, die zusätzlich zu den karibischen
Rhythmen auch Elemente aus dem „Ballroom dance“
und dem Jazz übernommen hat. Von hier aus verbreitet sich die Salsa weltweit
und wird geliebt wegen ihres Ausdrucks von
Lebenfreude und Spontaneität.
Die moderne Salsa hat viele technische Elemente, die aus den amerikanischen
und europäischen Tänzen kommen. Dies führt nicht
nur zu einem schönen Tanzgefühl, sondern auch zu der Gefahr, dass
Tänzer, die noch nicht das Gefühl für die traditionelle Salsa
entwickelt haben, zwar technisch gut, aber ohne den Ausdruck von Lebensfreude
und das ursprüngliche Körpergefühl tanzen.
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